Schlagwort: 2025

  • Der Countdown läuft! Infos und Mobimaterial zu unserem Camp!

    An alle, die schon gespannt auf unser Camp vom 26. bis zum 31. August in Köln warten: Es gibt einige Neuigkeiten. Inzwischen haben wir einen vorgefertigten Mobivortrag mit Skript, den ihr am Ende dieses Beitrags findet ihr die Dateien, ebenso unsere Flyer zum ausdrucken. Auch in Sachen Camport gibt es Fortschritte:

    Das Camp wird im Inneren Grüngürtel zwischen Franz-Hitze-Str. 8 und Innere Kanalstraße 100 sein. Also am Fuß des Fernsehturms Colonius und nahe der Bahnstation Hans-Böckler-Platz/Köln-West. Offiziell heißt unser Gelände »Wiese am Fernsehturm/Colonius, Venloerstr. 130«; die Koordinaten lauten: 50.94505° N, 6.93171° E

    Solidarische Grüße und wir freuen uns auf euch, Rheinmetall Entwaffnen

  • Prozess gegen Rheinmetall-Entwaffnen-Aktivisten am Mittwoch, den 23.07.2025 abgesagt

    Aus formalen Gründen wurde der Prozess gegen den Genossen von Rheinmetall Entwaffnen vorläufig abgesagt. Dann hat die Staatsanwaltschaft ihre Berufung zurückgezogen. Es wird also keinen weiteren Prozess mehr geben. Das Urteil ist rechtskräftig geworden.

    Dies war unsere Ankündigung:
    Im Mai 2024 wurde unser Genosse nach zwei Verhandlungstagen wegen tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten im Rahmen des Aktionstags beim Rheinmetall-Entwaffnen-Camp in Kassel 2022 zu 90 Tagessätzen à 50 Euro verurteilt. Am 23. Juli 2025 geht es in die nächste Runde, da die Staatsanwaltschaft ein höheres Strafmaß durchsetzen will.

    Der Genosse wird eine Erklärung halten, in der er klarstellt, dass nicht die Antimilitarist:innen sondern die verantwortlichen Kriegstreiber und Profiteure von Krieg und Genozid auf die Anklagebank gehören.

    Kein Friede mit dem Kriegsregime!
    Solidarität ist unsere Waffe!
    Kommt zahlreich zum Prozess!

    Am 23.07.2025, 13:00 Uhr, Landgericht Kassel, Frankfurter Str. 7, 34117 Kassel

  • Mach, was wirklich zählt: Vom 26. bis 31. August nach Köln zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp!

    Verweigern wir uns kollektiv dem Kriegsregime!

    Werden wir gemeinsam aktiv auf dem Rheinmetall-Entwaffnen-Camp Ende August in Köln!

    Der Kriegs- und Rüstungswahn der Herrschenden eskaliert! Lasst uns diesen Kriegskonsens mit unserem antimilitaristischen Kampf entschlossen brechen! Kommt vom 26. bis zum 31. August nach Köln in die Rüstungsmetropolregion Rhein-Ruhr, um in Zeiten wie diesen auf unserem Camp Alternativen zur kriegerischen Normalität zu erleben, Bildung und strategische Diskussionen mit internationalen Freund*innen und Genoss*innen zu führen und natürlich direkte Aktionen gegen die treibenden Kräfte hinter der Kriegstüchtigkeit durchzuführen.

    Die EU und Deutschland im Großmachtswahn

    Ein Blick in die USA zeigt, wohin sich die imperiale, militaristische Politik des westlichen Blocks entwickelt. Während nach Innen eine rassistische, sexistische und generell menschenfeindlich unterdrückende Politik auf Hochtouren läuft, werden Expansionspläne, staatliche Interessen und Drohungen mit militärischer Gewalt offen ausgetragen. Diese völlige Entgrenzung kapitalistischer und patriarchaler Herrschaft, die sich vor allem auf militärische Gewalt stützt, zeichnet sich jedoch weltweit ab. Entscheidungen über Krieg und Frieden im Sinne des herrschenden Systems als Deals zwischen den Großmächten USA, Russland und China, wie sie sich aktuell zeigen, sorgen bei Kriegstreiber*innen der EU, die sich dabei übergangen fühlen, für Empörung. Die neue Art der Aufgabenverteilung im NATO-Lager stärkt völlig illusorische Vorstellungen einer Verlängerung des Ukraine-Kriegs und fördert den Willen zur militaristischen Zurichtung der Gesellschaft.

    Die EU-Staaten, allen voran Deutschland und Frankreich nehmen die Situation zum Anlass, ihre eigenen Großmachtsphantasien noch zielstrebiger zu verfolgen. Hier zeigt sich die Kriegsindustrie, Rheinmetall in erster Reihe, mal wieder als nächste Verbündete. Denn freuen können sie sich nicht nur über eine Verfünfzehnfachung des Aktienkurses seit 2022. Ihr Profit wird sichergestellt durch gewaltige Summen, die die europäischen Staaten für den Krieg ausgeben wollen.

    Ein Paket von 800 Milliarden Euro soll die Fähigkeit zur Kriegsführung auf der EU-Ebene stärken. Dazu beschließt die noch nicht im Amt sitzende deutsche Regierung unbegrenzte finanzielle Maßnahmen zur Aufrüstung und militärischen Umgestaltung der Infrastruktur und Gesellschaft möglich zu machen. Die gesamte Bevölkerung soll für Kriegszwecke mobilisiert werden und ihren Teil beitragen, notfalls auch gezwungenermaßen in Form von Wehr- und Pflichtdiensten. Seit Jahren andauernde tödliche Kriege wie in der Ukraine und Syrien, bishin zu Genoziden wie in Palästina und Sudan werden ungehemmnt weiter befeuert und produzieren mit ihrem Alltag der Gewalt unter der Zivilist*innen immer mehr Leiden, Verletzte, Vergewaltigte, Traumatisierte und Tote, sowie unbewohnbare, völlig zerstörte Regionen.

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  • Kein Tag der Bundeswehr!

    Auch in diesem Jahr öffnet die Bundeswehr ihre Standorte und lädt zum „Tag der Bundeswehr“ ein. Heute am 28. Juni werden bundesweit zehn Bundeswehrstandorte für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. In Köln, Diez, Greding, Freyun, Delitzsch, Bückeburg, Neubrandenburg, Stralsund, Osterholz-Scharmbeck und Jagel wird ein „exklusiver Blick hinter den Kasernenzaun“ versprochen, bei dem Besucher*innen „mit Mitarbeitenden ins Gespräch kommen und dabei Technik und Gerät hautnah und exklusiv erleben“ können

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  • Skandal im militärischen Sperrbezirk

    Aufruf zur Aktionswoche des Rheinmetall-Entwaffnen-Bündnisses

    Vom 26. bis 31. August werden wir die Kriegstreiber in Köln heimsuchen und die herrschenden Konventionen durchbrechen. Wir sind das Gegenteil dessen, was sich Regierung und Rüstungsindustrie von ihren Bürger*innen wünschen. Wir lassen uns nicht einspannen in die Rekrutierung der Gesellschaft. Wir stellen uns gegen die kapitalistische Logik, gegen die Umverteilung von unten nach oben, wonach unendlich viel Geld für Kanonen da ist, während es unsereins an Nötigem fehlt. Wir sind der gelebte Kontrast zur geplanten Hochrüstung und Militarisierung. Ende August im Rheinland wird unser antimilitaristischer Widerstand praktisch werden. Es ist an der Zeit, damit jetzt endlich anzufangen.

    Wir sind diejenigen, die sich ein anderes Leben vorstellen als für ein Vaterland zu kämpfen und zu sterben. Wir sind diejenigen, die auf ein kollektives Angstgefühl in einer zerbrechenden Welt nicht mit einem Sicherheitsversprechen reagieren, das nur noch mehr Unterwerfung bedeutet. Wir stehen gemeinsam für eine andere Form von Freiheit und Sicherheit: entschlossen, solidarisch, selbstermächtigend.  Wir tragen hunderte Farben und Geschlechtsidentitäten – und bringen auch die Widersprüche in uns selbst mit. Wir repräsentieren genau das Gegenstück zur Bundeswehr und der deutschen Außenpolitik mitsamt ihren Normen und Werten. Wir sind der Skandal!

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  • Zum 15.6. 2025: Kampf dem Veteranentag!

    Am 15.6. soll, in Deutschland, zum ersten Mal der sogenannte „Veteranentag“ mit über 118 militaristischen, kriegsverharmlosenden Shows begangen werden. Dies beschloss der Deutsche Bundestag im April 2024. Der Tag soll die Bundeswehr und besonders ihre Soldat*innen ehren und sichtbarer machen und zur Etablierung einer Veteranenkultur beitragen. Inspiriert ist dieses Vorhaben aus den USA. Dort ist der “Veterans Day” sogar ein bundesstaatlicher Feiertag, gepaart mit großen Militärparaden und Feiern. Im Gegensatz zu den USA ist die deutsche Definition aber viel weiter gefasst und zeigt, dass die Herstellung des Veteranenbegriffs ziemlich gewollt ist: Nicht etwa nur Leute, die im Kriegseinsatz waren fallen darunter. Jede*r im aktiven Dienst oder mit einer ehrenhaften Entlassung aus der Bundeswehr sollen sich davon angesprochen fühlen. Das zeigt worum es bei diesen Veranstaltungen wirklich geht: Den Militarismus in die breite der Gesellschaft tragen. Die Debatte über einen solchen Tag wurde in Deutschland nach dem Beginn des Ukraine Krieges und der mit der „Zeitenwende“ begonnenen Kriegstüchtigmachung wieder hervorgeholt und ist Teil der Aufrüstung nach Innen und des Kampfs um die Köpfe, der die Bundeswehr und die Möglichkeit eines Kriegs zu einem Teil des Alltags der Menschen machen soll. 

    Die Einführung dieses Tages geht einher mit massiver Aufrüstung, ein Sondervermögen nach dem anderen welches hunderte Milliarden schwer ist und finanziert werden soll durch Kürzungen und Einsparungen in allen anderen Bereichen. Die Regierung unter Friedrich Merz arbeitet schon daran das Rentner länger arbeiten müssen, beim Bürgergeld stärker und rigoroser gekürzt wird und sich unsere Lebensbedingungen allgemein verschlechtern, während Rüstungskonzerne immer höheren Gewinn einfahren. Die Kosten für die Kriegstüchtigkeit werden auf unseren Rücken verlagert. Allerdings soll Deutschland nicht nur materiell durch mehr Geld und Waffen kriegstüchtig gemacht werden, die Kriegstüchtigkeit soll bis in die Köpfe der Menschen vordringen. Denn die Bundeswehr braucht nicht nur Geld, sie braucht auch Menschen, die im Ernstfall für die Interessen des Deutschen Imperialismus in den Schützengräben liegen und Andere erschießen. 

    Die Bundeswehr betreibt einen großen Aufwand um Menschen durch Stände auf Jobmessen oder anderen Großveranstaltungen, wie der Gamescom, davon zu überzeugen was für ein toller Arbeitgeber die Bundeswehr doch ist und wie schön es eigentlich ist Soldat*in zu sein und „sein Land zu verteidigen“. 

    Nach außen versucht sich die Bundeswehr als Modern und Inklusiv zu verkaufen, verspricht Frauen Gleichberechtigung und Karrierechancen in ihrem Dienst, aber die Realität sieht anders aus. Sexistisches, fremdenfeindliches, queerfeindliches, antisemitisches Verhalten steht in der Bundeswehr auf der Tagesordnung, vor wenigen Wochen erst fiel der Generalmajor Hartmut Renk mit einem ekelhaften und Sexistischen Spruch über Vergewaltigung auf.

    Beiteiligt euch am Sonntag an Protesten gegen den Veteranentag! Lasst uns gemeinsam aktiv werden gegen die Aufrüstung und Militarisierung Deutschlands. Beteiligt euch am 15.6. an Aktionen gegen den Veteranentag und kommt vom 26.-31. August zu unserem Camp in Köln.

  • کنسرن عظیم اسلحه سازی راین متال را خلع سلح کنیم !۰

    علیه صادرات اسلحه، تجدید و شدت بخشی نظامیگری در جامعه علیه جنگ!۰فراخوان: شرکت
    شما در کمپین اعتراضی در ماه اوت در شهر کلن ،گام بزرگی برای جنبش ضد جنگ است۰
    بیایید همگی با هم رژیم جنگ طلب و جنگ جو را رد کنیم!۰
    بیایید در پایان ماه اوت در کمپین اعتراضی خلع سلح »راین متال« در شهر کلن در همبستگی با
    همدیگر فعال شویم!۰
    جنون جنگ و تسلیحات حاکمان رو به افزایش است!۰بیایید قاطعانه این مجمع سیاستمداران
    نظامی را با مبارزات خود در هم شکسته و افشا کنیم!. به همین مناسبت با هم از۲۶تا۳۱
    آگوست در شهر کلن، در منطقه کلنشهر ، در محل تسلیحات منطقه رودخانه ای راین-روهر، جمع
    می شویم و تا در کمپین اعتراضی در چنین مواقعی، جایگزینهایی برای شرایط عادی جنگ را در
    گفتار ، شنیدار و اعتراض تجربه کنیم، در فعالیتهای آموزشی و بحثهای استراتژیک با دوستان و
    رفقای بین المللی شرکت کنید و البته با فعالیتهای عملی مستقیم در شهر علیه نیروهای محرکه
    نظامی گری فعالیت هایمان را پیوند می دهیم۰
    اروپا و آلمان در جنون قدرت بزرگ نظامیگری

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  • Do what really counts – Come to Cologne in August!

    Let us collectively refuse the war regime! Let’s be active together at the camp of Rheinmetall Entwaffnen in Cologne at the end of August!

    The war and armament mania of the rulers is escalating! Let us resolutely break this war consensus with our anti-militarist struggle! Come to Cologne from August 26 to 31 in the armaments metropolitan region of Rhine-Ruhr to experience alternatives to warlike normality at our camp in times like these, to have education and strategic discussions with international friends and comrades and, of course, to carry out direct actions against the driving forces behind war capability.

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  • Fai ciò che conta per davvero – a Cologna ad agosto!

    Rifiutiamo collettivamente il regime di guerra!

    Troviamoci insieme al campo di Rheinmetall-Entwaffen a fine agosto a Cologna!

    I deliri bellicisti dei dominanti, i loro entusiasmi per il riarmo si intensificano! Scegliamo la lotta antimilitarista, rompiamo decisi il silenzio che supporta la guerra! Venite a Cologna dal 26 al 31 agosto nella regione dell’armamento Rhein-Ruhr, per sperimentare insieme, in tempi come questi, alternative alla normalità bellica, per educarci e avere discussioni strategiche con amic@ e compagn@ internazionali e, naturalmente, per organizzare azioni dirette contro le forze motrici della guerra.

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  • Notre appel en français

    Refusons collectivement le régime de guerre !

    Agissons ensemble lors du camp de désarmement de Rheinmetall fin août à Cologne !

    Le délire de guerre et d’armement de la classe dirigeante s’intensifie ! Brisons résolument ce consensus de guerre par notre lutte antimilitariste ! Venez du 26 au 31 août à Cologne, dans la région métropolitaine de l’armement Rhin-Ruhr, pour vivre des alternatives à la normalité guerrière dans des temps comme ceux-ci sur notre camp, pour mener des discussions éducatives et stratégiques avec des ami·e·s et camarades internationaux et, bien sûr, pour mener des actions directes contre les forces motrices derrière la préparation à la guerre.

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