
Unser Camp in Köln war 2026 noch etwas größer als im Vorjahr, mit einer breiteren Beteiligung auch aus der Stadt. Im Kölner Grüngürtel gab ein vielfältiges inhaltliches Programm mit spannenden Diskussionsrunden am Abend. Wir waren am Antikriegstag auf der Straße, es gab während unserer Camptage Sponti-Demos, kleinere Blockaden und mehrere Aktionen im Stadtgebiet. Etwa 4000 Menschen beteiligten sich an unserer Abschlussdemo. Nicht einfach war und ist es, Charakter und Ziel unserer Demonstrationen zu bestimmen, die eine breite gesellschaftliche Bewegung repräsentieren und einen linksradikalen Ausdruck haben sollen.

Unsere Aktionstage in Hamburg war ein Zusammenkommen aller, die sich als kriegsuntauglich verstehen. Im Alten Elbpark haben wir uns getroffen und uns mit der NATO angelegt. Hunderte haben mutig an der gemeinsamen, zentralen Mitmachaktion teilgenommen, um den nächtlichen Bundeswehr-Konvoi zu stören; Ende Gelände hat einen Tag lang eine zentrale Schienenstrecke zum Hafen – und damit die Kriegslogistik – blockiert; wir waren beim Schulstreik und der Kundgebung der DGB-Gewerkschaften; unsere antirassistische Demonstration zu Rheinmetall Sensorik mit 400 Teilnehmer*innen hat abschließend Überwachungskameras zerstört; schließlich demonstrierten wir mit 2500 Menschen von den Landungsbrücken durch Hamburg und kamen gemeinsam an unserem Abschlussort an.

Die Camps in Köln und Hamburg im September 2026 waren für uns eine Herausforderung. Natürlich haben wir nicht alles ausgeschöpft und es gibt noch Luft nach oben. Wir werden daraus lernen und im kommenden Jahr in gewohnter Form – und das heißt wie immer auch: ganz anders und andernorts – weitermachen. 2027 gehen wir mit „Rheinmetall Entwaffnen“ in unser 10. Jahr. Lasst euch überraschen, wir sind selbst gespannt.
Fotos aus Köln










Fotos aus Hamburg

























